Ein Wochenende voller Emotionen, Gemeinschaft und Action in Roßlau

Feiern, mitfiebern, jubeln und gemeinsam erleben – am ersten Oktoberwochenende war in Roßlau einiges los. Während am Freitagabend in der Alten Turnhalle Oktoberfeststimmung herrschte, wurde der 3. Oktober zu einem Tag voller Feuerwehr, Gemeinschaft und großer sportlicher Emotionen.

Oktoberfest in der Alten Turnhalle – gute Stimmung garantiert! 

Am 2. Oktober 2026 hieß es in der Alten Turnhalle des Roßlauer Turnvereins: O’zapft is! Der Partyservice Butzmann hatte zum Oktoberfest eingeladen – und zahlreiche Gäste folgten der Einladung.

Schon ab 18 Uhr füllte sich die Turnhalle und schnell kam echte Oktoberfeststimmung auf. Bei leckerem Essen vom Grill, kühlen Getränken und ausgelassener Atmosphäre wurde gemeinsam gefeiert, gelacht und natürlich auch getanzt.

Für die passende musikalische Begleitung sorgte DJ Bolero, der mit einem abwechslungsreichen Musikmix für eine gut gefüllte Tanzfläche und beste Stimmung bis in den Abend hinein sorgte. Ob im Dirndl, in Lederhose oder ganz ohne Tracht – im Mittelpunkt stand vor allem das gemeinsame Feiern.

Ein rundum gelungener Abend mit guter Musik, leckerem Essen und vielen gut gelaunten Gästen.

Historischer Sieg und Pokaldrama – ein Germania-Samstag voller Emotionen 

7.462 Tage musste Roßlau auf diesen Moment warten.

Am 29. April 2006 gewann der damalige Roßlauer HV Jahn sein letztes Punktspiel vor der Fusion mit Dessau mit 38:33 gegen HC Einheit Halle II. Mehr als 20 Jahre später schließt sich nun ein kleiner Kreis Roßlauer Sportgeschichte.

Germania 08 Roßlau gewinnt mit 35:30 gegen SV 07 Apollensdorf II – der erste Sieg der neu aufgestellten Roßlauer Männermannschaft!

Rund 20 mitgereiste Fans aus der Elbestadt erlebten, wie Germania bereits zur Halbzeit mit 19:14 führte und sich diesmal die Butter nicht mehr vom Brot nehmen ließ.

Als nach 60 Minuten endlich Schluss war, brachen alle Dämme. Spieler und Fans lagen sich in den Armen. Erleichterung, Stolz und pure Freude – diese zwei Punkte bedeuteten weit mehr als nur einen Sieg.

Nach dem Unentschieden zum Saisonauftakt, der Niederlage in Jessen, dem dramatisch verpassten Erfolg in Kühnau und dem verlorenen „zweiten Date“ gegen Coswig hatte die Mannschaft immer weitergemacht.

Damals hieß es: Wenn es beim zweiten Date noch nicht klappt, verabredet man sich eben wieder.

Jetzt wissen wir: Diesmal hat es endlich gefunkt! 

Doch damit war die Gefühlsachterbahn für Germania an diesem Wochenende noch lange nicht beendet.

Auch die Fußballer sorgten im Pokal für reichlich Drama. Die Erste lieferte dem ungeschlagenen Landesklasse-Spitzenreiter aus Köthen im Elbesportpark einen großen Kampf. Matze Fleischer glich kurz nach der Pause zum 1:1 aus – ehe ausgerechnet in der 93. Minute das bittere 1:2 fiel. Ein Pokal-Aus mit der praktisch letzten Aktion des Spiels.

Ganz anders die Gefühlslage bei der Zwooten in Petersroda: Nach dem 1:1 durch Max Jonas Müller ging es in die Verlängerung. Und dann explodierte Germania ganz spät. Constantin Richter traf in der 119. Minute zum 2:1, Max Müller machte in der 120. Minute mit dem 3:1 endgültig den Deckel drauf.

Halbfinale!

Damit lagen an diesem Germania-Wochenende Freud und Leid nur wenige Minuten auseinander: bitteres Pokal-Aus in letzter Sekunde, Halbfinal-Jubel nach 120 Minuten und ein Handball-Sieg, auf den Roßlau 7.462 Tage warten musste.

Fußball. Handball. Germania. Roßlau. – Ein Wochenende, das wieder einmal gezeigt hat, wie viel Leidenschaft in diesem Verein und seinen Fans steckt.

Und für unsere Handballer bleibt nach mehr als 20 Jahren vor allem ein Satz: Roßlau kann wieder gewinnen! 

Ein Tag voller Feuerwehr, Gemeinschaft und Action 

Ebenfalls am 3. Oktober öffnete die Freiwillige Feuerwehr Roßlau ihre Tore zum Tag der Feuerwehr und schon nach kurzer Zeit zeigte sich: Das Interesse war riesig.

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher fanden den Weg zur Feuerwache und sorgten für einen Tag, der noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Von Groß bis Klein war auf dem Gelände einiges los. Überall gab es etwas zu entdecken, auszuprobieren und zu erleben. Besonders schön war dabei, wie viele Familien, Freunde und Feuerwehrinteressierte zusammenkamen und gemeinsam einen abwechslungsreichen Feiertag verbrachten.

Natürlich stand an diesem Tag vor allem eines im Mittelpunkt: Feuerwehr zum Anfassen!

Bei der großen Technikschau konnten Fahrzeuge und die dazugehörige Ausrüstung aus nächster Nähe bestaunt werden. Fragen stellen, Technik entdecken und einen Blick hinter die Kulissen werfen – für viele Besucher war das eine tolle Gelegenheit, die Arbeit der Feuerwehr einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennenzulernen.

Auch die Jugendfeuerwehr zeigte bei ihren Vorführungen, was bereits in unserem Nachwuchs steckt. Mit viel Engagement präsentierten die Jugendlichen ihr Können und gaben einen Einblick in ihre Ausbildung und die gemeinsame Arbeit.

Eindrucksvoll wurde es bei der Vorführung einer Fettexplosion. Hier konnte anschaulich gezeigt werden, welche enormen Gefahren entstehen, wenn brennendes Fett mit Wasser gelöscht wird. Ein spektakulärer Moment, der gleichzeitig eine wichtige Botschaft vermittelte.

Auch die jüngsten Besucher kamen voll auf ihre Kosten. Eine große Hüpfburgenwelt lud zum Toben ein, während am Bastelstand Kreativität gefragt war. So wurde aus dem Tag der Feuerwehr ein Erlebnis für die ganze Familie – mit leuchtenden Kinderaugen inklusive.

Und natürlich durfte auch die passende Verpflegung nicht fehlen. Neben Leckerem vom Grill wartete die traditionelle Erbsensuppe aus der Feldküche auf die Gäste. Dazu gab es selbstgebackenen Kuchen, warme Waffeln und leckere Schokofrüchte. Bei Kaffee, Kuchen und vielen herzhaften und süßen Angeboten ließ es sich wunderbar zusammensitzen und miteinander ins Gespräch kommen.

Ein ganz besonderes Highlight wartete am Nachmittag: der Wettkampf „8 Flammen – 1 Ziel“.

Hier ging es nicht nur um Schnelligkeit oder Kraft. Vor allem Teamgeist, Geschicklichkeit, Zusammenarbeit und jede Menge Spaß standen im Mittelpunkt. In acht abwechslungsreichen Disziplinen stellten sich die Mannschaften den unterschiedlichsten Herausforderungen – von der Muttern-Meisterschaft über den FireBowl und das Autoschieben bis hin zur Lösch-Schwamm-Rally.

Dabei wurde angefeuert, gelacht, gekämpft und gemeinsam alles gegeben. Genau diese Mischung machte den Wettkampf zu etwas Besonderem. Ob Feuerwehrmannschaft, Jugendfeuerwehr oder Freizeitteam – am Ende verband alle dasselbe Ziel: gemeinsam eine richtig gute Zeit zu haben und vor allem Spaß haben!

Die Stimmung rund um den Wettkampf war großartig. Zuschauer feuerten die Teams an, die Mannschaften unterstützten sich gegenseitig und trotz allem sportlichen Ehrgeiz stand jederzeit der Spaß im Vordergrund.

Der Tag der Feuerwehr 2026 hat gezeigt, dass Feuerwehr weit mehr ist als Fahrzeuge, Technik und Einsätze. Feuerwehr bedeutet Zusammenhalt, Nachwuchsarbeit, Ehrenamt und Gemeinschaft.

Mehr Einblicke von diesem Tag erhaltet ihr auf Instagram: feuerwehrrosslau

Ein Wochenende, das Roßlau bewegt 

Drei Veranstaltungen, ganz unterschiedliche Erlebnisse – und doch hatten sie eines gemeinsam: Menschen kamen zusammen.

Es wurde gefeiert und getanzt, mitgefiebert und gejubelt, angefeuert und mitgelitten. Kinderaugen leuchteten bei der Feuerwehr, Germania schrieb  Stück Roßlauer Sportgeschichte und in der Alten Turnhalle wurde gemeinsam Oktoberfest gefeiert.

Es sind genau diese Momente, die zeigen, was unsere Schifferstadt ausmacht: Engagement, Leidenschaft, Ehrenamt und vor allem Gemeinschaft.

Ein Wochenende voller Emotionen – mitten in Roßlau. 

 

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