Gemeinschaft, Engagement und starke Vereinsarbeit in Roßlau

In den vergangenen Wochen wurde in Roßlau erneut sichtbar, wie wichtig das Engagement der Vereine und ehrenamtlichen Organisationen für das gesellschaftliche Leben unserer Stadt ist. Ob kulturelle Angebote, spannende Einblicke in die Geschichte oder die Nachwuchsarbeit bei der Feuerwehr – viele Ehrenamtliche investieren ihre Zeit und Leidenschaft, um Gemeinschaft erlebbar zu machen und Menschen zusammenzubringen.

Der Schifferverein Roßlau konnte in den letzten zwei Wochen gleich mehrere Besuchergruppen im Schifffahrtsmuseum begrüßen. Unter anderem waren der Heimatverein Dabrun sowie Gäste aus dem Kraftwerk Zschornewitz zu Besuch. Während der Führungen erhielten die Besucher interessante Einblicke in die Geschichte der Schifffahrt, die Entwicklung der Elberegion sowie die traditionsreiche Verbindung Roßlaus zur Binnenschifffahrt. Besonders der persönliche Austausch und die zahlreichen historischen Exponate sorgten bei den Gästen für großes Interesse.

Bereits im April beteiligte sich das Museum außerdem am „Tag der Industriekultur“. Am Sonntag, dem 12. April, öffnete das Schifffahrtsmuseum seine Türen für Besucherinnen und Besucher aus der Region. Rund 80 Gäste nutzten die Gelegenheit, das Museum zu besichtigen und mehr über die industrielle Geschichte Roßlaus zu erfahren. Passend zum Aktionstag wurden vor dem Museum die Fahnen gehisst und sorgten für einen feierlichen Rahmen. Solche Veranstaltungen zeigen immer wieder, wie wichtig die Bewahrung regionaler Geschichte und Traditionen für kommende Generationen ist.

  (Bilder: Chiara Sonett) 

Auch bei der Jugendfeuerwehr Roßlau stand ein besonders ereignisreiches Wochenende auf dem Programm. Beim Ausbildungswochenende absolvierten die Jugendlichen einen realitätsnahen 24-Stunden-Dienst nach dem Vorbild einer Berufsfeuerwehr. Ziel dieser Ausbildung ist es, den Kindern und Jugendlichen den abwechslungsreichen Alltag im Feuerwehrdienst näherzubringen und gleichzeitig Teamarbeit, Verantwortungsbewusstsein und Einsatzbereitschaft zu fördern.

Neben Fahrzeugübernahmen, Arbeitsdiensten und Dienstsport mussten die Jugendlichen insgesamt 14 verschiedene Einsätze bewältigen. Dabei reichte das Einsatzspektrum von Ölspuren und Tragehilfen bis hin zu einem simulierten Wohnungsbrand. Besonders spannend war ein Einsatz im Haus der Vereine, bei dem eine ausgelöste Brandmeldeanlage simuliert wurde. Die Jugendlichen meisterten auch diese Aufgabe erfolgreich, setzten die Anlage zurück und konnten den ausgelösten Melder lokalisieren.

Das Ausbildungswochenende zeigte eindrucksvoll, mit wie viel Motivation, Disziplin und Teamgeist die jungen Mitglieder der Feuerwehr bei der Sache sind. Gleichzeitig wurde deutlich, wie wichtig die Nachwuchsarbeit für die Zukunft des Ehrenamtes ist. Die Jugendfeuerwehr freut sich jederzeit über neue Mitglieder ab 10 Jahren, die Interesse an Technik, Teamarbeit und spannenden Herausforderungen haben.

 

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