Günther Dreibrodt wurde 75
Der frühere DDR-Handballnationalspieler Günther Dreibrodt feierte am 26. Juli 2026 seinen 75. Geburtstag. Der gebürtige Roßlauer gehörte zu den erfolgreichsten deutschen Handballern seiner Zeit.
Seinen größten Erfolg feierte der Linkshänder 1980 bei den Olympischen Spielen in Moskau. Mit der DDR-Auswahl gewann er nach einem 23:22 nach Verlängerung gegen die favorisierte Sowjetunion die Goldmedaille. Zudem holte er bei der Weltmeisterschaft 1978 Bronze. Insgesamt absolvierte Dreibrodt 186 Länderspiele und erzielte 691 Tore.

Von 1971 bis 1985 spielte Dreibrodt für den SC Magdeburg. Mit dem Verein wurde er siebenmal DDR-Meister, dreimal Pokalsieger und zweimal Europapokalsieger. In 14 Jahren erzielte er 2.097 Tore. Sein Rekord von 18 Treffern in einem Europapokalspiel für den SCM besteht bis heute.

Dreibrodt galt nicht nur als torgefährlich, sondern auch als taktisch besonders versierter Spieler. Nach seiner Zeit beim SC Magdeburg ließ er seine Karriere bei weiteren Vereinen ausklingen und wurde noch im Alter von 40 Jahren Oberliga-Torschützenkönig. Auch nach seiner aktiven Laufbahn blieb er dem Sport verbunden. Bis heute verfolgt er insbesondere die Spiele des SC Magdeburg und hält sich mit Gymnastik und Aqua-Fitness fit. Seinen 75. Geburtstag feierte er mit seiner Familie und ehemaligen Handballfreunden. In der Roßlauer Gaststätte „Zur Biethe“ wurde ihm am Tage seines Geburtstages ein Festempfang des Ortschaftsrates Roßlau zu teil.
Bambinitaufe mit Wassermann


Fotos: Jenny Flügge
Eine feste Tradition in Roßlau ist die Bambini-Taufe beim Sommerferien-Camp von Germania 08 Roßlau. Am 12. August 2026 taufte der Roßlauer Wassermann bereits zum neunten Mal die jüngsten Fußballer im Elbestadion. Unterstützt von seinen Nixenhelfern Amy und Finn ging es für die mutigen Nachwuchskicker unter Netz und kalte Gießkanne. Als Erinnerung erhielten sie eine Wassermann-Taufmedaille. Die Tradition entstand 2017 gemeinsam mit den „Roßlauer Wassergeistern“ und Germania 08. Im kommenden Jahr steht bereits das 10-jährige Jubiläum der Bambini-Taufe an.
Fotos: Jenny Flügge
„Blau-Blau-Weiße Power“ für Roßlau
Beim 30. Akener Stadtfest am 9. August 2026 führten der Spielmannszug Blau-Weiß Roßlau und der Roßlauer Wassermann gemeinsam den traditionellen Festumzug an. Seit rund drei Jahren treten Spielmannszug und Wassermann bei verschiedenen Veranstaltungen als Botschafter Roßlaus auf – vom Sachsen-Anhalt-Tag über Feste in Zerbst und Wörlitz bis zum Nordmannfest in Mildensee. Musik und Symbolfigur sorgen damit auch über die Stadtgrenzen hinaus für Roßlauer Präsenz.
Foto: Spielmannszug Roßlau
Eine schöne Veränderung auf der Burg
Die Rückwand der Freilichtbühne auf der Wasserburg Roßlau hat seit dem 11. August ein neues Motiv. Nachdem Vereinsmitglieder des Burgvereins die alte, stark beschädigte Darstellung entfernt hatten, bereitete Malermeister Mario Lüngen die Wand für die Neugestaltung vor. Der Dessauer Graffiti-Künstler Jörg Schnurre gestaltete anschließend das historische Stadtwappen von Roßlau – als Zeichen der Verbundenheit mit der Heimatstadt. Ermöglicht wurde das Projekt auch durch eine großzügige Spende von Vereinsmitglied Dr. Arnim Nast.
Der Förderverein „Burg Roßlau“ lädt alle Interessierten ein, sich das Ergebnis vor Ort anzusehen.

„Der Sturm“ begeistert auf der Wasserburg



Am 14. August erlebten die Zuschauer an einem warmen Sommerabend Shakespeares „Der Sturm“ in einer besonderen Inszenierung. Die Handlung spielt im Altersheim „Abendfrieden“, wo der ehemalige Schauspieler Herr Kiefer gemeinsam mit den Bewohnern das berühmte Stück auf die Bühne bringt.

Im Mittelpunkt steht Prospero, der mithilfe seiner Zauberkräfte auf einer Insel seinen früheren Feinden begegnet und vor der Entscheidung zwischen Rache und Vergebung steht. Die außergewöhnliche Inszenierung sorgte für beste Unterhaltung – die Zuschauer waren begeistert und genossen einen rundum gelungenen Theaterabend. Wir von der Redaktion freuen uns jetzt schon auf die Saison 2027, dann zum 30. Jubiläum.

Aus Anhalts Geschichte – eine neue Rubrik auf unserer Webseite

Bereits im Juni begann im Rahmen der AG Heimatgeschichte in Zusammenarbeit mit dem Verein für Anhaltische Landeskunde eine Vortragsreihe, die nun auch auf unserer Webseite ihre Fortsetzung findet. Dabei richtet sich der Blick bewusst über die Grenzen unserer Heimatstadt hinaus. Im Mittelpunkt steht die Geschichte Gesamt-Anhalts in all ihren Facetten. Historische Ereignisse, Persönlichkeiten und Besonderheiten aus der Region sollen nach und nach vorgestellt und einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden. Dafür gibt es unter der Rubrik „Kultur & Historie“ ab sofort den neuen Bereich „Aus Anhalts Geschichte“. Dieser wird in nächster Zeit Schritt für Schritt mit interessanten Beiträgen gefüllt. Den Auftakt macht ein Beitrag aus der Reihe „Numismatica Anhaltinus“, der einen ersten spannenden Einblick in die anhaltische Münz- und Geldgeschichte bietet.
> Neugierig – Klicken sie auf den Bären! <<<
Es lohnt sich also, regelmäßig vorbeizuschauen und gemeinsam ein Stück anhaltischer Geschichte neu zu entdecken.
